“Ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinen Mühen, das ist eine Gabe Gottes.“ Dieser Spruch, der im Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeine für den Monat September ausgelost wurde, stammt aus dem Buch Kohelet des alten Testaments (wörtlich übersetzt: „Der Sammler“), das von Luther „Der Prediger Salomo“ genannt wurde.
Auf den ersten Blick scheint dieser Satz unglaublich banal, es ist nichts dahinter, denkt man. Umso mehr wundert man sich, wie dieses Buch beginnt. Es ist eine einzige, pessimistische Klage über das Leben. „Alles ist eitel“ heißt es immer wieder, „alles ist eitel und Haschen nach Wind.“ Ein ewiger, sinnloser Kreislauf: „Und geschieht nichts Neues unter der Sonne“ – noch heute ein geflügeltes Wort (wie überhaupt die Hälfte aller „geflügelten Worte“, die wir oft ahnungslos benutzen, aus einem einzigen Buch stammt – aus der Bibel).
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am 03. September 2010 | um 19.00 Uhr | im Kirchsaal
Liebe Gemeinde,
das Pfadfinderjahr 2010 hat mit dem Bundeslager in diesem Sommer wieder einmal seinen Höhepunkt gefunden. Doch es nicht einfach, die tollen Erlebnisse in einem Bericht unterzubringen. Um Sie alle an den schönen Erlebnisse Teilhaben zu lassen, laden wir Sie als Freundeskreis des Stammes herzlich zu unserer diesjährigen Nachsommerlageraktion am Freitag, den 03. September um 19 Uhr ein.
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Das Bundeslager aus der Vogelperspektive. (Foto: Peter Brümmer)
Zum achten Mal fand in diesem Sommer das große Bundeslager unseres Verbandes statt. Vom 29. Juli bis zum 07. August 2010 trafen sich 5.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Almke um zehn spannende Tage zu verleben. “Leinen los, auf zu neuen Abenteuern!” war das Motto des Lagers und versprach spannende Abenteuer zum Thema Nachhaltigkeit. Denn dies war die thematische Konzeption. Um das vor allem für die jüngeren Pfadis griffig zu machen, gab es eine Story, in die das Thema eingebettet war:
Zehn Städte, die an einem See liegen, haben durch Monopolwirtschaft und Raubbau an der Natur einen ökologischen Kollaps herbeigeführt. Der Wasserstand des Sees ist so gesunken, dass er nicht mehr befahren werden kann. Die Ressourcen werden knapp. Jede Stadt ist nun auf sich allein gestellt und schickt ihre Bewohnerinnen und Bewohner in die anderen Städte, um dort neue Handwerkskünste zu erlernen. Auf diese Weise sollten die Teilnehmer viel lernen und erleben. Und das taten sie auch fleißig.
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Fjorde pur, viele Schafe, Sonne sparsam und doch dem Himmel ganz nah
Mit diesen Worten lässt sich am besten das Reiseziel der diesjährigen Jugendsommerfahrt im Süd-Westen von Norwegen beschreiben. Wir fuhren von der Küste über schmalen Straßen entlang der blauen Gewässer weit in die Gebirge hinein, um dann an der Spitze der Fjorde zu unserem Haus in Stavtjørn zu gelangen, wo wir vom 09. bis zum 23. Juli die Zeit miteinander in einer traumhaften Idylle verbringen durften.
Auch wenn wir keine Elche gesehen haben und sich die Sonne nur sparsam zeigte, so war die Sommerfahrt der Jugend Mariendorf-Ost und Mariendorf-Mitte ein gelungenes Kooperations-Pilotprojekt. Die zwei Wochen waren voll mit Action, Ausflügen in die Natur und nach Stavanger, Kreativangeboten, Spielen und Andachten. Ganz besonders eindrucksvoll war die Wanderung in eine Höhle, die direkt hinter unserem Haus lag. Die Höhle führte uns nach ca. 2 km bei totaler Dunkelheit ins Nachbartal. Nur der Schein unserer Taschenlampen führten uns zum Licht am Ende des Tunnels.
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Zum ersten Mal haben wir in Mariendorf-Ost die Spiele der Deutschen Nationalmannschaft auf einer Großbildleinwand begleitet. Es waren tolle Spiele – gegen Australien, England und Argentinien. Und das tragische Aus gegen Spanien…
Viele Menschen – zwischen 60 und 80 Leute pro Spiel – kamen in den Kirchsaal und sahen sich das Spektakel an und wollten einfach gemeinsam bei guter Stimmung unsere Jungs bejubeln. Gute Stimmung hatten wir. Das Public Viewing war schön, es war ein tolles Gemeinschaftsgefühl und jedes Tor löste neue Glücksgefühle aus. Schade, dass es jetzt vorbei ist und wir bis zur EM zwei Jahre warten müssen.
Auch wenn es noch eine Weile hin ist. Das Public Viewing in Mariendorf-Ost war ein Erfolg und ich freue mich auf die Fortsetzung.
Liebe Grüße
Florian Rietzl
Ein paar Jugendliche unserer Gemeinde sind unter der Leitung von Sven Steinbach und zusammen mit Jugendlichen der Gemeinde Mariendorf-Mitte auf dem Weg nach Norwegen. Die Fahrt ging am Freitag, den 09. November 2010 los. Planmäßig wird die Gruppe am 23. November 2010 wieder in Berlin.
Wir wünschen den Jugendlichen eine tolle Zeit in Norwegen, viel Spaß, auch ein wenig Erholung und hoffen, dass alle wieder gesund und munter nach Berlin kommen werden.
Am schulfreien Dienstag nach Pfingsten war es so weit: Mehr als 60 Kinder aus der Gemeinde, Kita und aus der Carl-Sonnenschein-Grundschule sind dem Aufruf von Detektiv Steve Miller gefolgt, um ihm beim Lösen eines ganz besonderen Falls zu helfen.
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Es war der 29. Mai 2010. Die Fußball-Bundesliga war bereits zu Ende, die Weltmeisterschaft hatte noch nicht begonnen und so kam der Eurovision Song Contest genau rich- tig, um das Jubeln für unser Land einmal mehr zu üben. Die 19-jährige Lena Mayer-Landrut trat mit ihrem Song „Satellite“ für Deutschland an und die junge Gemeinde lud gemeinsam mit den Pfadfindern und dem EKS zum Public Viewing ein. Lustigerweise hatte die ARD das Wort zum Sonntag in der Berichterstattung und so wurde wahrscheinlich zum ersten Mal in Mariendorf-Ost auch dies in der Gemeinde “live” übertragen. Es sollte ein Testlauf für die folgenden WM-Spiele werden.
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Liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,
zwei Sommermonate liegen vor uns, der Juli und der August; und sehr annehmliche Vorstellungen verbinden sich mit diesen Monaten: Sommer, Sonne, Urlaub, Erholung … Für manch Eine/n wohl auch die Hoffnung und Aussicht, Abstand nehmen zu können; Abstand von Problemen und Auseinandersetzungen unter uns, die beschäftigen und Kräfte zehren. Ein ermunterndes, einfach verheißungsvolles Wort, mitzunehmen auf den Weg in diese Zeit hinein, das könnten wir wohl gebrauchen. Etwas in der Art wie „Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben!“ Aber das ist kein Bibelwort, „nur“ ein Gesangbuchvers; und als biblische Leitworte durch die Wochen und Monate des Jahres hindurch haben wir die Losungen.
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Es dreht sich momentan alles um den Ball, wohin man auch blickt. Doch für mich ist das wirklich Schönste an der WM, dass so viele Menschen in Südafrika zusammen gekommen sind, um gemeinsam, fair und mit Spaß Fußball zu spielen und zu sehen.
Es ist immer spannend, wenn Menschen, die sich vorher noch nie gesehen haben, sich begegnen. Man kommt ins Gespräch, tauscht sich aus und stellt fest, dass der Blick über den Tellerrand ein großer Gewinn ist und den gedanklichen Horizont weit öffnet. Ich denke, dass Sie sicherlich so etwas alle schon erlebt haben.
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Endlich ist es soweit – der Internetauftritt unserer Kirchengemeinde Mariendorf-Ost ist wieder unter www.mariendorf-ost.de im neuen Layout erreichbar. Ab jetzt kann man wieder alle Informationen, Termine und vieles mehr abrufen. Und das zu jeder Zeit, früh am Morgen oder spät in der Nacht – ob in Berlin, London, New York oder Tokio. Auf einigen wenigen Seiten ist noch kein Inhalt verfügbar, dieser wird in den nächsten Wochen eingepflegt und aktualisiert. Schauen Sie doch einmal vorbei!
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Im September beginnt der neue Konfirmandenkurs. Er trägt den Namen „David“. Jeder, der von August 1997 bis zum Juli 1998 (Abweichungen möglich) geboren wurde, der Interesse hat, die Gemeinde Mariendorf-Ost kennen zu lernen, etwas über die wichtig- sten Geschichten in der Bibel zu erfahren, zu erleben, was diese alten Geschichten mit unserem Alltag heute zu tun haben, der getauft wurde oder sich taufen lassen will, ist herzlich eingeladen. Wir werden in den knapp zwei Jahren über Gott und die Welt ins Gespräch kommen, Inhalte kreativ und vielfältig erkunden. Andere Kulturen sollen verstehbar und lebendig werden. Wir werden uns mit religiösen und ethischen Fragen auseinandersetzen. Sei auch Du dabei!
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Immer wieder denken wir an Dich und hoffen alle, dass Du gut im Leben mit Deinen beruflichen und privaten Plänen nach Deinen Wünschen vorwärts kommst.
Zu den ersten Chor- und Stimmbildungsabenden unter unserem jetzigen und hoffentlich auch zukünftigen Chorleiter Tobias Kielinger*) haben wir die Rücken-Nacken-Massage (gegenseitig und zuerst von uns als gewöhnungsbedürftig in Angriff genommen) vermisst.
Danke für Deine uns entgegengebrachte Aufmerksamkeit und Zuneigung. Friede sei mit Dir. Alles Gute wünscht Dir, lieber Hyun-U, der Chor aus Mariendorf-Ost.
Marianne Seifert
*) Tobias Kielinger wird sich im Septemberheft vorstellen.
Liebe Gemeinde, im nächsten Jahr könnte unsere Kirchengemeinde ihr 50-jähriges Jubiläum feiern. 50 Jahre sind wir nun eigenständig, losgelöst von unserer Muttergemeinde Mariendorf. Auch wenn ich die Zeit nicht ganz überblicken kann und vieles nur aus Erzählungen kenne, so ist doch festzustellen, dass wir bis heute gut überlebt haben und v. a. noch gut und eigenständig leben können – und auch noch lange werden!
Momentan ist es keine leichte Zeit in Mariendorf-Ost. Die Stimmung untereinander ist stark von Spannungen geprägt. Doch ich möchte in einigen Jahren nicht sagen müssen, wir haben unser rundes Jubiläum wegen “ein paar Querelen” nicht gefeiert. Dieses Fest gehört – in meinen Augen zumindest – gefeiert. Gerne würde ich diese Feierei in die Wege leiten. Einige Ideen sind mir auch schon gekommen: (Jugend)Party, Festchronik, Festkonzerte, Namensgebung, Glockenturm einpacken, 50 tolle Aktionen für unsere Gemeinde, Jubiläumsgemeindebrief, … Die Liste ließe sich beliebig verlängern.
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