NEIN … aus Solidarität!

Die Gemeindejugend ruft zum Boykott des Eurovision Song Contests auf!

Am 26. Mai ist es wieder soweit – das Finale des Eurovision Song Contests (früher: Grand Prix) in Baku. In diesem Jahr tritt beim weltweit größten Gesangswettbewerb Roman Lob mit seinem Titel „Standing still“ für Deutschland an.

2011 hat Aserbaidschan in Düsseldorf gewonnen und darf daher in diesem Jahr das schillernde und grandiose Ereignis präsentieren.  Das Regime des Landes nutzt die Ausrichtung des Musikwettbewerbs, um sich als modernes, westlich orientiertes Land zu zeigen. Doch die Realität sieht leider anders aus.  “Aserbaidschan steht seit längerem wegen Korruption, mangelnder Pressefreiheit, Folter und Zwangsräumungen zur Stadtverschönerung in der Kritik”. Die Anklagen der Menschenrechtler werfen kein gutes Licht auf die Regierung des autoritären Präsidenten Ilcham Alijew. Seit Monaten fordert Amnesty International die Freilassung von rund 70 inhaftierten Kritikern des Regimes, darunter auch sechs Journalisten; bisher leider ohne Erfolg.

Die Gemeindejugendversammlung (GJV) hat in ihrer letzten Sitzung über dieses Thema diskutiert und sich gefragt, ob die Gemeindejugend Mariendorf-Ost unter diesen Umständen das Finale im Kirchsaal – wie in den letzten Jahren – guten Gewissens zeigen kann?  Die Jugend hat entschieden, dass das aus menschlicher und christlicher Sicht nicht zu vereinbaren ist. Aus diesem Grund ruft die GJV zum Boykott des Eurovision Song Contests in Aserbaidschan auf und lädt in diesem Jahr nicht zur ESC-Party ein.

Die Teamerinnen und Teamer aus Mariendorf-Ost bitten alle Gemeindeglieder, am 26. Mai den Eurovsion Song Contest, der in der ARD ausgestrahlt wird, NICHT einzuschalten; aus Solidarität mit den unterdrückten und inhaftierten Menschen in Aserbaidschan. 

Vergleichen Sie dazu auch den Bericht “Schläger statt Schlager” des ZDF Auslandsjournals vom 16.05.2012.

Sven Steinbach  

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Gemeindegrillabend im Atrium

Varmt Välkommen -
Herzlich Willkommen dem Jugendchor aus Schweden!

dsc00943Ab dem 17.05.12 besucht ein Jugendchor aus Schweden unsere Gemeinde „Mariendorf-Ost“. Um mit den Gästen ins Gespräch zu kommen und sie herzlich willkommen zu heißen,  lädt die „Junge Gemeinde“ alle aktiven Gruppenmitglieder zu einem gemeinsamen Gemeindegrill-Abend ein – Alt und Jung.

Christi Himmelfahrt – Donnerstag, 17. Mai 2012
ab 18.00 Uhr im Atrium des Gemeindezentrums

Alle sind herzlich eingeladen, um in gemütlicher Runde zusammen zu sein. Die Gemeindejugend baut den Grill auf, Getränke sind gegen Spenden vorhanden und jeder bringt einen kleinen Beitrag an Grillgut, bzw. vielleicht einen Salat, Brot oder etwas anderes mit.

Bei schlechtem Wetter grillen wir unter einem Pavillon und machen es uns im Gemeindezentrum gemütlich.

Wir freuen uns auf den Jugendchor aus Schweden und alle anderen Gäste!
Sven Steinbach

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Ausflug des Bibelfrühstückskreises

Von Schlössern und Menschen 

Diesmal schon im April machte sich der Bibelfrühstückskreis auf zu weiteren Entdeckungsreisen in Brandenburg. Nach der unvermeidlichen Kriechtour auf der Stadtautobahn konnte man aufatmen. Wir fuhren durch flaches, weites und grünes Land nördlich von Berlin. Hier fühlte sich die aus Holland stammende Gemahlin des Großen Kurfürsten, Luise-Henriette von Oranien, offenbar wie zu Hause, baute sich um 1650 das Schlösschen Oranienburg und richtete als vorbildliche Landesmutter ein Mustergut nach holländischer Art ein. Die Vernunftheirat mit dem Kurfürsten wurde zur Liebesehe. Kaum eine Fürstin, heißt es, habe als Ratgeberin so viel Einfluss gehabt wie sie, und das bei einem Mann, den man hier auf vielen Bildern in jedem Lebensalter und wechselnden Kostümen als hundertprozentigen Macho bewundern kann.

Bewegend ist ein großes Gemälde, das das Kurfürstenpaar mit seinen sechs Kindern zeigt, die drei früh verstorbenen als Engel im Himmel; von den übrigen überlebte nur einer: nicht der liebenswürdige, sportliche Älteste, Idealbild eines Kronprinzen, sondern der kleine verwachsene Friedrich, der „schiefe Fritz“ genannt, was der Maler (natürlich) nicht dargestellt hat, aber das Gesicht, für ein Kind ungewöhnlich nachdenklich und leidgeprüft, spricht seine eigene Sprache. Friedrich I. gelang es, auch dank der klugen diplomatischen Vorarbeit seiner Mutter, vom Kurfürsten zum ersten preußischen König aufzusteigen. Oranienburg baute er zum schönsten Schloss Preußens aus. Doch schon seit 1760 verfiel es, wurde verkauft, als Fabrik, Schule, Kaserne genutzt und das blieb so fast 200 Jahre lang. Erst seit der Wende wurde das Schloss als Museum wiederbelebt, es zeigt neben Gemälden kostbare Gobelins und Silbergeschirr.

Weiter ging es nach Löwenberg zum „kleinsten Museum der Mark“ mit liebevoll ausgestellten Dingen aus der „guten alten Zeit“. Wie der Pfarrer erzählte, haben sich Kirchen- und Stadtgemeinde erfolgreich zum Kampf gegen Neonazis verbündet. Vor der Dorfkirche mit dem imposanten romanischen Westturm wurde gerade der Bürgermeister von einem Fernsehteam interwiewt. Ein Geheimtip in Löwenberg ist das Gasthaus Radecke nahe der Kirche. Wir bekamen dort ein hervorragendes Mittagessen zu sehr zivilen Preisen und mit freundlich-herzlicher Bedienung.

Den Abschluss bildete das feudale Kaffeetrinken im Hotel-Café des historischen Ensembles Schloss und Gut Liebenberg, das seine große Zeit unter Kaiser Wilhelm II. hatte. Der kam gern zur Jagd hierher und verschönerte zum Dank den Schlosshof mit dem mittelalterlich wirkenden „Kaiserbrunnen“. Bevor wir uns auf den Heimweg machten, deckten wir uns im Ökoladen des Guts ein. Ganz herzlichen Dank an Pfarrerin Tilsch für diese schöne Fahrt!

Dagmar Tarnowski

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Konfirmation 2012

In diesem Jahr werden in unserer Gemeinde 16 Konfirmandinnen und Konfirmanden eingesegnet. Die Gottesdienste finden am Samstag, 12. Mai um 14.00 Uhr und am Sonntag, 13. Mai um 10.00 Uhr im Kirchsaal statt. Beide Gottesdienste stehen unter dem Leitwort aus dem Markusevangelium (Kap. 10, Vers 16): “…und Jesus legte die Hände auf sie und segnete sie.”

Ich wünsche den Konfirmandinnen und Konfirmanden, sowie ihren Familien, Freundinnen und Freunden einen erfüllten und schönen Konfirmationstag. Und ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Teamerinnen und Teamern, die den Kurs „David“ in den letzten zwei Jahren ehrenamtlich begleitet haben.
Sven Steinbach

Samstag, 12. Mai 2012 um 14.00 Uhr
Melina Dreißig, Carl Koletzky, Sandro Michelmann, Lukas Pommer, Joyce Ruckat, Domenik Schneider, David Sering und Angelina Vetterlein

Sonntag, 13. Mai 2012 um 10.00 UhR
Emily Bestgen, Felix Bischof, Sandra Bröcker, Lena Höland, Nadine Höland, Darlene Ruby, Tobias Schulz und Leon Zeunert

 


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“Interessensbekundungsprozess” startet

Liebe Gemeinde,
die Visitationskommission ermuntert uns in ihrem Visitationsbescheid einen „Interessensbekundungsprozess“ durchzuführen, um viele neue Ideen in unserer Gemeinde zu sammeln (siehe Clipart) und dann weiter zu entwickeln. Hintergrund dieser Ermunterung ist die Erfahrung der Visitationskommission, dass es in unseren gemeindlichen Aktivitäten viel Gutes und Schönes gibt.

Um herauszufinden, wohin wir gehen wollen oder sollten, müssen wir zuerst danach schauen, wo wir aktuell stehen. Daher möchten wir in einem ersten Schritt mittels eines Fragebogens eine Art Bestandsaufnahme machen:

Was läuft alles in unserer Gemeinde und wie läuft es? Welche Wünsche nach Ausbau von Aktivitäten oder vielleicht auch Beendigung von Aktivitäten gibt es? Gibt es Dinge, die wir völlig neu beginnen und aufbauen sollten, weil sie für die Menschen in der Region Mariendorf-Ost wichtig sind?

Dieser Fragebogen wird in hoffentlich allen Gruppen auftauchen und wir bitten Sie ganz herzlich: Diskutieren Sie die Fragen in die Gruppen, lösen Sie alle gedanklichen Sperren oder Scheren im Kopf und schreiben Sie das auf, was Ihnen einfällt, ohne an Finanzen oder Realisierbarkeit zu denken.

Wir möchten gemeinsam mit allen Gruppen und Arbeitsbereichen unserer Gemeinde an diesem Interessensbekundungsprozess arbeiten. Er wird uns die kommenden Monate beschäftigen, so dass wir ab Ende diesen Jahres „Nägel mit Köpfen“ machen können, sprich: mit der Umsetzung von geeigneten Ideen beginnen.


Der weitere Fahrplan des Interessenbekundungsprozesses sieht wie folgt aus:

Phase I:

IST-Zustand

Ein Fragebogen wird mit der Bitte um Rücklauf
in alle Gruppen gegeben.
bis Pfingsten 2012
Phase II:

Zielbeschreibung Gemeinde

Der GKR schreibt alle Fragebögen zusammen und ergänzt sie um seine Ideen. bis AnfangAugust 2012

Phase III:

Rücklauf in die Gruppen

Diese Übersicht wird mit der Bitte um
Konkretisierung & Priorisierung in die Gruppen gegeben.
bis AnfangSeptember 2012

Phase IV:

Rücklauf in den GKR

Der GKR führt die Rückläufe zusammen und
stellt eine abschl. Maßnahmenliste auf…
bis zur GKR-Sitzung am 16. Oktober 2012

Phase V:

Vorstellung der Ergebnisse

…die auf einer Gemeindeversammlung präsentiert wird… am 28. Oktober 2012
Phase VI:GKR-Beschluss
… und anschl. vom GKR beschlossen wird. auf der GKR-Sitzung am 6. November 2012

Phase VII:

Umsetzung

Dann geht es los mit der Umsetzung. ab 1. Januar 2013

Wir werden alle unsere Kräfte auf die Einhaltung des Zeitplans verwenden. Dennoch wissen wir auch, dass er sehr ambitioniert ist und bitten um Nachsicht, falls der Fahrplan etwas verlängert werden muss.

Auf jeden Fall legen wir jetzt los und fordern Sie alle zum Mitmachen auf! Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit!

Liebe Grüße
Florian Rietzl (GKR-Vorsitzender)

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Teamerfahrt ins Ruhrgebiet

dsc_0011Herzlich Willkommen – Berlin in Herne!
Mit diesen Worten wurden wir, die Teilnehmer der Teamerfahrt Mariendorf-Ost, am Freitagabend in der Kreuzkirchengemeinde in Herne begrüßt. Im CVJM Haus hatten die Teamer für uns Gäste alles schon liebevoll vorbereitet: Sie haben eingekauft, Geschirr bereit gestellt und den Tisch gedeckt. In lustiger und offener Runde saßen wir an der Raclette-Tafel. Wir hatten Zeit einander kennenzulernen, zu plaudern und anzukommen, ehe es dann einen Rundgang durch das Haus und die prachtvolle Kreuzkirche gab. Und soviel sei gesagt: Wir waren sehr beeindruckt.

Samstag: Teamer hatten sich zum Frühstück angekündigt und brachten frische Brötchen mit. Frisch gestärkt fuhren wir dann nach Essen zur Zeche Zollverein, um dort das Ruhrmuseum zu besichtigen. Nach vielen interessanten Einblicken in das Ruhrgebiet machten wir uns dann auf den Weg nach Oberhausen. Dort angekommen haben wir uns erstmal einen Snack gegönnt, um uns dann voll und ganz auf die Ausstellung im Gasometer einlassen zu können. Besonders die Aussicht vom Dach des Gasometers in knapp 120 Meter Höhe war beeindruckend. Da wir aber nicht zum Langweilen ins Ruhrgebiet gefahren sind, ging es natürlich gleich weiter in den Landschaftspark Duisburg- Nord. Dort konnten wir einen stillgelegten Hochofen erklimmen und bestaunen, wie ein ehemaliger Industriestandort sich zu einem Landschaftspark für die ganze Familie wandelt. Und entgegen aller Vorurteile und Erwartungen konnten wir an diesem Tag feststellen, wie grün das Ruhrgebiet doch eigentlich ist. Zum Abschluss des Abends machten wir uns dann mit der U-Bahn auf den Weg von Herne nach Bochum ins Bermuda- Dreieck, wie man dieses Kneipenviertel nennt,  um den Abend nett ausklingen zu lassen.

Sonntag: Wieder kamen die Teamer mit Brötchen zum Frühstück und nahmen uns dann mit in die Kreuzkirche zum Gottesdienst. Es war deutlich spürbar, dass wir dort schon voller Freude erwartet wurden. Der Pressereferent des Kirchenkreises Herne machte Fotos von uns und wir wurden im Gottesdienst begrüßt. Im anschließenden Kirchencafé konnten wir die Gemeindemitglieder kennenlernen. Es waren freudige Momente voller Herzlichkeit, die ihre Krönung fanden, als Kantor Wolfgang Flunkert uns die Orgel mit ihren 3 Manualen und knapp 3000 Pfeifen zeigte. Gabriel Pech improvisierte für uns. Es war sehr bewegend.
Am Nachmittag haben wir dann die Zoom Erlebniswelt, den ehemaligen Ruhrzoo, in Gelsenkirchen besucht. Abendessen gab es dann in der Dortmunder Innenstadt und einen gemütlichen Ausklang in unserem Quartier.

Montag: Am Abreisetag war es nun anders. Die Herner Teamer kamen extra vorbei,  um uns zu verabschieden. Die Brötchen brachte uns Pfarrer Wolfgang Henke persönlich, um uns beim gemeinsamen Frühstück noch einmal kennenzulernen. Auch die Geschäftsführerin des CVJM Britta Lauenstein kam hinzu und so saßen wir wieder in netter Runde beisammen, dort mitten in einer Gemeinde, in der sich jeder für uns interessierte und sich für uns verantwortlich fühlte.
Auf dem Heimweg machten wir einen kurzen Zwischenstopp in Hamm, am größten Hindu- Tempel Europas und fuhren dann ziemlich müde, aber von der Herzlichkeit erfüllt, zurück nach Berlin.
(Link zu allen Fotos der Teamer-Fahrt.)

Saskia Saaro (Praktikantin)

 

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Einladung zum Literaturgottesdienst

Liebe Gemeinde,

in meinem nächsten Gottesdienst, den ich am Sonntag, den 6. Mai 2012 halten werde, will ich etwas ausprobieren. Wir wollen uns lösen von den Texten und Lesungen des Sonntages und ein modernes literarisches Werk in den Fokus rücken. Es soll ein Literaturgottesdienst werden, den wir gemeinsam feiern. Für diesen Gottesdienst habe ich den Roman „Ruhm“ von dem Autor Daniel Kehlmann ausgewählt. Bekannt geworden ist Kehlmann v.a. durch den Roman „Die Vermessung der Welt“.

Doch keine Angst. Sie müssen jetzt nicht alle in die nächste Buchhandlung rennen und sich den Roman kaufen, um dem Gottesdienst folgen zu können. Durch ausgewählte szenische Lesungen wird das Gottesdienstgeschehen für jeden nachvollziehbar. Aber vielleicht ist der eine oder andere noch auf der Suche nach einem guten Buch für die Osterfesttage…

 

Auf jeden Fall lade ich Sie alle ganz herzlich zu diesem Abendmahlsgottesdienst ein, freue ich mich auf Ihr Kommen und das gemeinsame Experiment „Literaturgottesdienst“.

Liebe Grüße
Ihr Florian Rietzl

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Neuer Konfirmandenkurs

Im August startet der neue Konfirmandenkurs, der den Namen „Felix“ trägt. Alle Jugendlichen, die von August 1999 bis zum Juli 2000 (Abweichungen möglich) geboren wurden und nach den Sommerferien in die 7. Klassen gehen, die Interesse haben, die Gemeinde Mariendorf-Ost kennen zu lernen, etwas über die spannenden Geschichten in der Bibel zu erfahren und zu erleben, was diese alten Geschichten mit unserem Alltag heute zu tun haben, die getauft wurden oder sich taufen lassen wollen, sind herzlich eingeladen.

Anmeldungen nehmen wir ab sofort in der Küsterei (Mo, Di, Fr 10-12 Uhr / Di, Do 17-19 Uhr) entgegen. Bei Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung. Die TeamerInnen und ich freuen uns schon auf alle neuen Konfis und eine spannende gemeinsame Zeit.

Sven Steinbach

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